- Über Halbquadrat-Dreiecke, alias HST (Half Square Triangel) ist hier ja schon viel geschrieben worden. Die grundlegende Technik ist in diesem Beitrag erklärt, wie man damit in Serie gehen kann, habe ich hier erklärt. Weil es hier aber auch um eine perfekte Möglichkeit geht, Reste zu tollen Quilts zu verarbeiten und immer wieder neu spannende Muster zu kreieren, kommen hier noch ein paar Beispiele als Anregung.
Aus einer alten Tischdecke und passenden Resten habe ich einfach so lange Halbquadrat-Dreiecke genäht, bis nichts mehr übrig war. Ich habe einfach Stoffe mit einigermaßen passendem Gewicht/Material zusammengesucht und die miteinander vernäht. Ich sammle die jeweils exakt auf das richtige Maß getrimmt und gebügelt so lange, bis ich Zeit habe, daraus größere Projekte zu gestalten. („Größer“ kann auch bloß ein Paar Topflappen sein 🤓) Der Trick ist, dass man sich das wirklich so vorbereitet, dass man dann auch wirklich mit dem schönen Teil der Aufgabe loslegen kann.
In diesem Fall habe ich die entstandenen Blöcke wie bei einem Sampler durch Streifen voneinander getrennt. Der Tischläufer ist ja auch ein bisschen als Sampler gedacht, so kann ich ihn in Kurse mitnehmen und dort zeigen. Die tollen Musterkarten im letzten Bild erhöhen der Spielspaß noch mal deutlich🥳.
wenn man Blöcke direkt zusammensetzt, erweitert sich das Repertoire natürlich noch mal zusätzlich. Echte Klassiker, wie das Carpenters Wheel gehen auf die einfachen Halbquadrat-Dreiecke zurück. Im Beispiel unten gut zu sehen. Da werden die Halbquadrat-Dreiecke mit normalen Quadraten ergänzt.
Wem das nicht reicht, bietet sich die Möglichkeit, die Dreiecke jeweils individuell neu zu gestalten. Da eröffnen sich Chancen für kleinste Reste, die erst einmal zu größeren Flächen zusammengefügt werden müssen.
Anspruchsvollere Designs sind auch möglich, das siehst du im letzten Bild. Das ist ein großer Quilt, der auf ein Doppelbett kommt.